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Normale Version: Wann setzte ich ein "Strich" über den Buchstaben ?
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Huhu Community ,
Ich bin noch ein Anfänger in der Griechischen Sprache , dass Problem ist wann setzte ich ein Strich über den Buchstaben? z.B. "καληνύχτα" ich finde es persönlich sehr schwer, da ich noch nicht so viel Erfahrung habe.


Eine andere Frage noch zu dem " ι " und zu dem " η " wann kommt was wo hin ,denn ich verschreibe mich öfters da ich schnell verwirrt bin. Ich nehme jeden Tipp / Trick an Big Grin .

Ich hoffe jemand kann helfen Smile

Gruß
(27.09.2011 22:50)μικε schrieb: [ -> ]Huhu Community ,
Ich bin noch ein Anfänger in der Griechischen Sprache , dass Problem ist wann setzte ich ein Strich über den Buchstaben? z.B. "καληνύχτα" ich finde es persönlich sehr schwer, da ich noch nicht so viel Erfahrung habe.


Eine andere Frage noch zu dem " ι " und zu dem " η " wann kommt was wo hin ,denn ich verschreibe mich öfters da ich schnell verwirrt bin. Ich nehme jeden Tipp / Trick an Big Grin .

Ich hoffe jemand kann helfen Smile

Gruß


prof. Hans Ruge schreibt dazu in seinem buch Grammatik des Neugriechischen :
Zitat:Seit 1982 wird in Griechenland offiziell nur ein Akzentzeichen verwendet, nämlich der Akut (η οξεία). Abgesehen von den drei einsilbigen Wörtern πώς "wie", πού "wo" und ή "oder" wird dieses Akzentzeichen nur bei mehrsilbigen Wörtern verwendet.
...
Das Akzentzeichen steht über dem kleinen und oben vor dem großen Vokalzeichen: θέλω, 'Αννα.
...
ein paar spezialitäten habe ich erstmal weggelassen, z.b. den unterschied zwischen ο πατέρας μου λέει und ο πατέρας μού λέει Smile

was die schreibung des lautes "i" angeht, ist es im griechischen noch hübscher als im deutschen, wo der laut "i" eigentlich nur auf drei weisen geschrieben werden kann: "i" ("wir"), "ie" ("biene") und "ih" ("ihnen").
im griechischen haben wir dafür das jota (τις), das eta (της), das ypsilon (εσύ) und die digraphen ει (εσείς), οι (καλοί) und υι (υιοθεσία).

regeln dafür gibt es genausowenig wie im deutschen. mußt du auswendig lernen. Smile
Okay danke schoen, dass mit dem "Aktenzeichen" verstehe ich jetzt eigentlich , muss ich beachten wann ich es setzte oder kommt es immer über dem Buchstaben .Mit dem i und η bekommen ich auch noch irgendwie hin Smile
(05.10.2011 06:18)μικε schrieb: [ -> ]Okay danke schoen, dass mit dem "Aktenzeichen" verstehe ich jetzt eigentlich , muss ich beachten wann ich es setzte oder kommt es immer über dem Buchstaben .

"immer" wäre doch zu einfach, oder? nö, manchmal kommt ein akzent drüber und manchmal nicht. mußt du einfach auswendig lernen. besonders hübsch sind die wörter, wo sich die bedeutung ändert, je nachdem, ob sie mit oder ohne akzent geschrieben werden. Smile
(05.10.2011 15:30)nomas schrieb: [ -> ]"immer" wäre doch zu einfach, oder? nö, manchmal kommt ein akzent drüber und manchmal nicht.

Grundsätzlich Kann man davon ausgehen, dass einilbige Wörter keinen Akzent tragen. Im übrigen kann ein Akzent immer nur auf der letzten, vorletzten oder der drittletzten Silbe stehen, nicht noch weiter vorne.
Bei den sogenannten besitzanzeigenden Fürwörtern μου,σου,του,της,τον
muss der gedachte Akzenu auf das Wort vorher springen und zwar auf dessen letzte Silbe, wenn nicht schon die vorletzte Silbe einen Akzent trägt. Trägt die drittletzte Silbe einen Akzent, so kommt ein zusätzlicher auf die letzte.

Der Akzent kann auch über die Bedeutung des Wortes entscheiden. Bs.;νόμος=Gesetz, νομός=Verwaltungsbezirk; θέα=Anblick, θεά=Göttin.

Die Einführung der vereinfachten Akzentsetzung hat keine Erleichterung gebracht. Die älteren Leute schreiben immer noch mit der früheren (altgriechischen) Akzentsetzung und viele Schriftsteller kehren zumindest teilweise wieder dorthin zurück, indem sie den Zirkumflex wieder schreiben.
Wie man überhaupt am Leichtesten Neugriechisch lernen kann, wenn man zuvor Altgriechisch zumindest in groben Zügen gelernt hat. Dann kann man sich die verschiedenen Schreibweisen und Akzente erklären.
Man kann übrigens mit höchstens einem Dutzend Grundregeln alle Änderungen des Altgriechischen im Neugriechischen erfassen. Hinzu kommen natürlich die heutigen Ausspracheregeln (sogenannte Itazismus). Und die vielen vielen vielen türkischen Lehnwörter, ohne die man keinen Schlagertext versteht! Sie stehen meistens in keinem Lexikon.
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